Unsere Methode     

Die Lozanov-Methode (benannt nach ihrem Begründer Georgi Lozanov, einem bulgarischen Arzt und Psychologen) - auch Suggestopädie oder Superlearning genannt -basiert auf der gesicherten Erkenntnis, dass beide Gehirnhälften (Hemisphären) des Menschen unterschiedliche Funktionen haben.

Die linke Hemisphäre arbeitet logisch-analytisch. Die rechte Hemisphäre verarbeitet Gefühle, räumliche Vorstellungen und ästhetische Sinneseindrücke wie Farben, Klänge und Bilder.

Ein fast ausschließlich linkshemisphärisch orientierter Unterricht, wie er weithin noch in der Schule und Universität üblich ist, läßt die außerordentlichen Fähigkeiten der rechten Hemisphäre ungenutzt.

Die suggestopädische Lehr-und Lernmethode vermittelt daher den Lernstoff multisensorisch, d.h. unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne, also auch unter Ausnutzung des kreativ-emotionalen Potentials der rechten Hemisphäre.

Für den altsprachlichen Unterricht bedeutet dies, dass verstärkt Bilder, Farben, Musik und Rhythmik beim Lernprozeß eingesetzt werden müssen.

Wir sprechen deshalb von einem Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Bauch.

Über die Vermittlung von Grammatik, Syntax-Analysen und Übersetzungen ins Deutsche hinaus setzen wir folgende Elemente der Suggestopädie ein:

 

  • Lernspiele
  • Lernposter an den Wänden der Unterrichtsräume als periphere Stimuli (unbewußte Aufnahme der Formen)
  • Aktives Lernkonzert (dramatischer Vortrag des Grammatikstoffs durch den Kursleiter/Kursleiterin zu lebhafter klassischer Musik von Mozart, Händel, Vivaldi ua.
  • Übungen zur physischen und mentalen Entspannung
  • Passives Lernkonzert (im Anschluss an eine Entspannungsübung). Vortrag des Lernstoffs vom Tage zu langsamer Barockmusik
  • Mindmapping
  • Centering als Einstimmung auf den Unterrichtstag
  • "Brain-gym"-Übungen und edukinästhetische Übungen  zur Auflösung von Lernblockaden
  • Kurze Bewegungsübungen zur Ermüdungsprophylaxe (z. B. "Wachklopfen").
  • Vortrag von "Grammatikgeschichten", z.B. "Familientag bei den Ablativs")
  • Vortrag von"Der Große Punkt-Geschichten" zum Abbau von Stress und Ängsten
  • Kurze Phantasiereisen zur Visualisierung von Prüfungssituationen
  • Grammatiklieder
  • Deklinations- und Konjugationsübungen im Rahmen leichter tänzerischer Schritte. (circle dance)

Auch der klassische Grammatikunterricht wird modifiziert durch Lernspiele und Lieder.

Der Lernstoff wird "in toto" präsentiert, z. B. der Akkusativ aller Deklinationen in einer Lerneinheit. Überdies wird sofort anhand von vereinfachten Originaltexten geübt, sodass ein "Praxisschock" vermieden wird, wie es gewöhnlich beim Wechsel vom Lehrbuch zur Lektüre der Fall ist.

Die Suggestopädie ist eine offene Methode, dh. sie verwendet auch Elemente aus anderen Bereichen der Lernpsychologie wie Brain Gym, Edukinästhetik und der Muisktherapie.

"In der Methode ruht die Stärke der Schule"

Adolph Diesterweg (1790 - 1866)  Deutscher Schulreformer

 

 

 


Für weitere Informationen bitte  www.dgsl.de anklicken!!